...was zieht mich in deinem Schatten-Bann?-
lehn ich an dir,
dann ist es Stärke;-
fühl ich dein stiller Gast die Kraft
- und du?-
...gewährst mir Schutz und Halt;
Stille Einkehr wird Gewahr
und flüstern leis`,
hör ich dich Leidenschaft,-
...dass, was dich ausmacht,
das was du bist,-
und milde lächelnd, staunend,
verlier` ich mich in dir
und find` mich wieder,-
in Geschichten ferner Tage, Nächte,
prächt`ger Sommer-Kronen,
lebend-bunt Gefieder,
strahlend rotem Gold
und Wolken silberviolett,
Regenstürmen, Prächtigkeit des Herbstes,
Schlaf und süßer Träume langer Winter -
...und als Geschenk,
an einen Freund,
...ein zärtlich Lied; -
Vom Werden, Leben und Vergehen,
vom Gewähren,
stillen, würdevoll Geschehenlassen,
Ich wußte gar nicht, daß ich hier
noch diese Code-Funktion habe, weil ich sie ja zB im Hauptblog schon ewig
lange nicht mehr habe, dachte ich, ich hätte das damals überall gemacht. Leider finde ich die Funktion zum Abändern nicht (mehr). DIe war früher bei den Einstellungen.
Bitte keinen Unmut, ich mag die Doppelcodes auch nicht, jedoch muß ich erst herausfinden, wo man diese Einstellung abändern kann.
Alibibäume...wie meist am Anfang/Ende von so einem Gebiet...
Ich tat mir das gestern an.
Und bin mit meinem Mann
von jener Seite in den Wald gegangen,
wo ich eigentlich immer gehe.
Meine Hoffnung hat sich nicht erfüllt.
Der Kahlschlag begann bereits neben dem Donaualtarm.
Das smaragdene Kleinod ist so ebenfalls zerstört.
Ich werde hier noch mehr Fotos posten.
Die Kronen Zeitung hat übrigens noch ein zweites Mal darüber berichtet
und auch der Umweltdachverbandspräsident hat
sich sehr negativ über diesen Naturfrevel geäußert.
TRaurige Grüße von Luna
Keine Idylle, denn links davon beginnt das Kahlschlaggebiet
Hier führt der Weg ins Nichts...viele dieser Bäume, weit nach hinten zu, 3 Hektar, sind tot.
Dank
an die Kronen Zeitung,
die einen Bericht über diesen Frevel
geschrieben hat!
Ich war jetzt eine Woche nicht mehr dort,
aber mein Mann hat sich alles gestern nochmals angesehen,
es ist wirklich furchtbar.
Ich weiß nicht, ob der alte Riese im Bild unten noch lebt,
er ist, wenn ja, so ziemlich an der Grenze zu diesem
großen Kahlschlaggebiet.
Von dieser Seite aus bin ich
das, was mal Auwald ist, nicht abgegangen.
Aber es ist durchaus möglich,
daß es ihn auch nicht mehr gibt.
Davor waren stets viele Schneeglöckchen
und Bärlauch.
Traurige Grüße von Luna
Baumriese
Nachtrag:
Natura 2000 sind wohl Schutzgebiete, die aber, laut EU-Recht,
"bewirtschaftet" werden dürfen.
Und, siehe oben, das unter den überall gleichen Begründungen wie "Waldverjüngung" ect.
RIesige Flächen gehen verloren, sind Brachland auf Jahre hinaus und viele Tierarten verlieren ihr Umfeld.
Für
diejenigen, die fühlen, dass es eine beseelte Schöpfung gibt oder die
einfach nur anerkennen, dass auch Fauna und Flora ein Daseinsrecht
haben, ist es immer wieder ein fetter Schlag ins Gesicht ... :( (c)Elisabeth Kuhnle
Weichholz, das kaum Marktwert hat.
Brutale Zerstörung!
Kahlschlag binnen kürzester Zeit!
Wie gesund diese Bäume waren!
..gewachsen in Jahrzehnten...umgelegt in Minuten.
...aus dem Auwald.
Mein Mann war gestern in der Au, kam nach Hause und hat mir
berichtet, daß schon wieder ein riesiges Areal geschlägert wurde.
Neuerlicher Kahlschlag, diesmal ganz schnell, vermutlich mit starken Maschinen.
Ich meine, die Bilder sprechen für sich.
Auch dieses Video:
Es sind sehr traurige, unfaßbare, unglaubliche Tatsachen.
Aber wegschauen würde bedeuten:
Akzeptieren und resiginieren.
Das kann ich nicht.
Erste Schritte habe ich schon veranlasst,
ob sie fruchten, kann ich nicht sagen.
Fassungslose Grüße von Luna
Die Auwald-Bäume....biegsam, weich, und stolz in den Himmel ragend. Sie können nicht schreien und sie können sich nicht wehren. Aber man sollte nicht vergessen: Langzeitlich wehrt sich die Natur und schlägt zurück. Und stets stehen dann die Menschen da und fassen es nicht. Denn viele denken, sie sind das Maß aller Dinge und stehen über der Natur. Damit denaturieren sie sich selber. Denn schlußendlich sind wir Menschen "nur" ein Teil der Natur. Und könnten mit ihr und in ihr in Freuden leben, wenn die Akzeptanz und die Liebe zur Umwelt da wären und nicht bloße Geld- und Machtgier!
Hier in der Nähe, ein bißchen nach links,
da war einmal mein Lieblingsplatz am Weiher im Auwald.
Und an dieser Stelle war alles überwuchert, da kam man gar nicht so nahe ans
Ufer.
Ja, bis der Kahlschlag kam.
Das ist eine Seitenansicht..so nah kam da damals nicht ran.
Den Kahlschlag kann man hier gut erkennen.
...die Schwäne im HG werden bald ein Thema hier sein.
Seither ist die Welt am Weiher
nicht mehr diesselbe.
Und, während am anderen Ende wieder ein großes Stück abgeholzt wurde,
ist auch hier die Gefahr der Weitermachens permanent da.
Dennoch versuche ich auch die Schönheiten einzufangen,
aber auch immer mit einem mahnenden Blick zu dem,
was hier geschah und geschieht.
Schöne Tage in der winterlichen Natur und liebe Grüße von L u n a
Ein Narr sieht nicht denselben Baum, den ein Weiser sieht.
William Blake, Selected Works
Diese stillen Bilder vom schneefreien Auwald sprechen für sich,
ich glaube nicht, daß es da vieler Worte bedarf, und wenn,
dann sind sie hier schon vielfach niedergeschrieben worden.
Ich wünsche EUch schöne Tage in der Natur!
WIr hatten in diesem Winter, im GGsatz zum Vorjahr, noch keinen Schnee,
während der Westen von A im Schnee versinkt.
Ist schon alles sehr seltsam, aber nicht groß verwunderlich,
allenfalls beängstingend.
Die schönen Perlen entdeckte ich an den Grashalmen.
Und die Flechten sind auf einem Stück Baumstamm,
der abgespalten im Wald lag.
Von einem Baum, den ein Sturm im Frühjahr umgeworfen hatte.
Und der nun zusammen gesägt wurde.
An die Bäume im Winter
Gute Bäume, die ihr die starr entblätterten Arme Reckt zum Himmel und fleht wieder den Frühling herab! Ach, ihr müsst noch harren, ihr armen Söhne der Erde, Manche stürmische Nacht, manchen erstarrenden Tag! Aber dann kommt wieder die Sonne mit dem grünenden Frühling Euch; nur kehret auch mir Frühling und Sonne zurück? Harr geduldig, Herz, und bringt in die Wurzel den Saft dir! Unvermutet vielleicht treibt ihn das Schicksal empor. Johann Gottfried Herder
Ich wünsche EUch schöne Tage in der sehr mildgestimmten,
aber stürmischen Natur......liebe Grüße von L u n a
2011, das Internationale Jahr des Waldes,
ist Geschichte.
Mal sehen, was uns 2012 bringen wird.
Hier habe ich eine Collage gemacht....ein Jahr rund um den Weiher,
mit, zugegeben, etwas älteren Bildern, als alles noch intakt schien.
Schöne Tage in der Natur.....liebe Grüße von L u n a